Grundschule Steinweiler
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Schulchronik


Anlässlich der 1050-Jahr-Feier von Steinweiler wurde die folgende Chronik erstellt, wobei der Fokus auf den vergangenen ca. 50 Jahre liegt.

Geschichte der Grundschule Steinweiler im Überblick (1965 bis 2018)

Im Jahr 1965 gibt es in Steinweiler zwei Bekenntnisschulen

- Protestantische Volksschule, Kreuzgasse 15, (erbaut im Jahre 1821) Schulleiter: Herr Hermann Haas
- Katholische Volksschule, Hauptschule 25, (erbaut im Jahre 1828) Schulleiter: Herr Naab

In jeder Schule werden die Schülerjahrgänge 1 - 8 in jeweils drei Klassen unterrichtet (rund 110 Schüler/-innen in jeder der beiden Schulen)
Unterstufe: Schülerjahrgänge 1 und 2
Mittelstufe: Schülerjahrgänge 3, 2 und 5
Oberstufe: Schülerjahrgänge 6, 7 und 8

Der Pausenhof der Katholischen Volksschule befindet sich hinter dem Gebäude, der Pausenhof der Protestantischen Schule liegt gegenüber der Straße, neben der Kirche, getrennt in Jungen- und Mädchenbereich. Gelegentlich schleichen sich die Schüler unbemerkt zum Bäcker, um sich eine „5er Ripp Schokolade und ein Brötchen“ zu kaufen.




NAMENSÄNDERUNG

Am 24.10.65: fand eine geheime Abstimmung der Eltern statt bzgl. der Zusammenlegung der beiden Konfessionsschulen zu einer "christlichen Simultanschule";

Ergebnis:
Eltern der protestantischen Volksschule: einstimmig für Umwandlung
Eltern der katholischen Volksschule: Beibehaltung der Bekenntnisschule 74 : 50 Stimmen
Die bisherige protestantische Bekenntnisschule führt daher ab dem folgenden Schuljahr die Bezeichnung "Volksschule Steinweiler - Christliche Simultanschule"




EINFÜHRUNG DES 9. SCHULJAHRES

In Rheinland-Pfalz wird das 9. Schuljahr obligatorisch eingeführt. Dazu werden zwei Kurzschulhalbjahre beschlossen:

1. Kurzschulhalbjahr von Ostern 1966 bis 30.11.1966,
2. Kurzschulhalbjahr vom 1.12.66 bis 31.7.67.

So wird gleichzeitig der Schuljahresbeginn vom 1. April auf den 1. August verlegt. Während des 1. Kurzschulhalbjahres wird in der Katholischen Volksschule wegen einer geringen Schülerzahl und räumlichen Enge in der Mittelstufe die Aufteilung der einzelnen Jahrgänge geändert. Die Mittelstufe umfasst jetzt nur noch den 3. und 4. Schülerjahrgang und die Oberstufe den 5.-8. Jahrgang. Da die Schüler des 9. Schuljahres vorläufig noch an der Katholischen Volksschule bleiben mussten, erfolgte im darauffolgenden Schuljahr eine erneute Änderung der Klassenaufteilung, sodass die Mittelstufe wieder die Jahrgänge 3 – 5 umfasst und die Oberstufe nun die Jahrgänge 6 – 9. Wegen mangelnder Raumkapazitäten besucht der 9. Schülerjahrgang der Christlichen Simultanschule die Schule in Rohrbach, ab Schuljahr 1969/70 schließen sich die Neuntklässler der Katholischen Volksschule an.




1000-JAHR-FEIER STEINWEILER

Anlässlich des Ortsjubiläums ist an den beiden Tagen 8./9. 07.1968 unterrichtsfrei (bewegliche Ferientage). Am 8. Juli wurden auf dem Sportplatz Wettkampfspiele durchgeführt, an denen alle Kinder vom 3. bis 15. Lebensjahr teilnehmen durften.

Im gleichen Jahr wird in Landau die neu errichtete Pädagogische Hochschule eingeweiht.




RENOVIERUNG DES KATHOLISCHEN SCHULHAUSES UND SCHULLEITERWECHSEL

1969: Während der Osterferien wird das Treppenhaus renoviert und eine neue Treppe eingebaut. Lehrer Daniel wird zum Schulleiter der Katholischen Volksschule ernannt.




AUFLÖSUNG DER BEKENNTNISSCHULEN; SCHULLEITERWECHSEL

28.08.1970: Nachdem der rheinland-pfälzische Landtag bereits 1967 die Verfassung dahingehend geändert hat, dass die Gemeinschaftsschulen vor den Bekenntnisschulen den Vorrang erhalten, werden auch in Steinweiler mit Schuljahresbeginn die beiden Schulen zusammengelegt. Die katholische Bekenntnisschule wird aufgelöst und mit der christlichen Simultanschule vereinigt. Im ehemaligen "evangelischen Schulhaus" wurden die Oberklassen untergebracht, im "katholischen Schulhaus" die Grundschule.

Mit Wirkung zum 1.9.1970 wird Oberlehrerin Frau Emilie Leßmeister zur Hauptlehrerin befördert und zur Schulleiterin in Steinweiler ernennt.




GLIEDERUNG DER VOLKSSCHULE IN GRUND- UND HAUPTSCHULE

13.07.1971: Sitzungssaal des Gemeindehauses: Herr Hauptlehrer Haas (ehemals Schulleiter der Protestantischen Bekenntnisschule) wird aus dem Schuldienst verabschiedet. Herr Haas hatte freiwillig bis zu seinem 69. Lebensjahr weitergearbeitet.

Gleichzeitig feierte die neue Schulleiterin, Frau Hauptlehrerin Leßmeister ihr 40jähriges Dienstjubiläum. 14.07.1971: Schuljahresende mit etwas Wehmut: Die Schule wird kleiner, die Oberklassen besuchen ab neuem Schuljahr die neu erbaute Hauptschule in Kandel. In Steinweiler verbleibt die Grundschule mit vier Klassen, vier Lehrkräften (Fr. und Hr. Daniel, Hr. Oberlehrer Merkt, Schulleiterin Fr. Leßmeister) und 122 Schüler/-innen.

Im Schulhaus in der Kreuzgasse werden fortan die 1. und 2. Klasse unterrichtet. In der Schule an der Hauptstraße, wo die Klassen 3 und 4 untergebracht sind, wird zusätzlich ein Warteraum für die Bus fahrenden Schüler (etwa 100) hergerichtetSeit dieser Zeit gelten Grund- und Hauptschulen als eigenständige Schularten mit je eigenem Bildungsauftrag.




UNTERRICHTSFREIER SAMSTAG

1.8.74: Laut Verfügung des Kultusministeriums ist ab sofort an jedem 2. Samstag eines Monats unterrichtsfrei; die ausfallenden Stunden werden durch 60-Minuten-Stunden an den übrigen Samstagen aufgefangen.

Der Gemeinderat beschließt die für einen Neubau eines Schulhauses gedachte Fläche im Baugebiet Rappengärten III in normales Bauland umzuwandeln.




VERGRÖßERUNG DER PAUSENHÖFE, „ERNEUERUNG“ DER TOILETTENANLAGEN

Auf Beschluss des Gemeinderates werden 1975 die Scheunen an beiden Schulhäusern abgerissen, um mit den gewonnenen Flächen die Pausenhöfe zu vergrößern. Während der Osterferien lässt die Gemeinde die Schülertoiletten ohne eingereichten und genehmigten Bauplan auf Wasserspülung umstellen. Die Anlagen in der Hauptstraße entsprechen in keiner Weise den vom Kultusministerium herausgegebenen Richtlinien. Noch während des Umbaus legt die Schulleiterin Einspruch beim Schulamt ein.




30 JAHRE VERFASSUNG RHEINLAND-PFALZ

18. 05.1977: Der Unterricht entfällt, die SchülerInnen werden auf die Bedeutung des Tages hingewiesen.




SCHULLEITERWECHSEL 1977

Schulleiterin Frau Leßmann wird im Juli in den Ruhestand verabschiedet; Herr Grothe wird ihr Nachfolger.




SCHULLEITERWECHSEL 1983

Im Dezember wird Herr Grothe verabschiedet und Herr Gerhard Klett übernimmt die Schulleitung. Nach wie vor ist die Grundschule einzügig; 71 Schüler und Schülerinnen werden in vier Klassen unterrichtet.




EIN TELEFON FÜR DIE GRUNDSCHULE

In seiner Sitzung am 20.12.84 beschließt der Gemeinderat die Anschaffung eines Telefons für die Schule




SCHULLEITERWECHSEL 1985

Zum 01.08.1985 wird Herr Klett als Konrektor an die Hauptschule Kandel versetzt, Herr Heinz Gehbauer übernimmt die Leitung der Schule.




ALLE SAMSTAGE UNTERRICHTSFREI

25.8.88, 1. Schultag: Durch eine neue Verwaltungsvorschrift ist es möglich an Grundschulen den Samstag nach Abstimmung mit den Eltern unterrichtsfrei zu halten. Die Eltern von Steinweiler entscheiden sich dafür.

Statistik: 63 Schüler (32 Kinder im Schulhaus Kreuzgasse, 31 Kinder im Schulhaus Hauptstraße)

22.11.88: Auf Anregung von Hr. Gehbauer (Schulleiter) findet eine Schulträgerausschusssitzung statt, die sich erstmals mit der Zusammenführung beider Schulhäuser in das Schulhaus in der Kreuzgasse befasst. Ein Ortstermin wird mit Bezirksregierung, Verbandsgemeinde, Bürgermeister und Schulleitung vereinbart, eine Kostenermittlung soll in Auftrag gegeben werden.




1989-1992: UMBAU DES SCHULHAUSES IN DER KREUZGASSE ODER NEUBAU EINER GRUNDSCHULE?

Diese Frage führt zu jahrelangen Diskussionen, Streitereien, Abbruch von Sitzungen, Beschlussfassung, Verschiebung und Wiederaufhebung im Ortsgemeinderat bis dieser schließlich am 30.1.92 (unter Bürgermeister Herrmann) den Neubau einer einzügigen Grundschule auf dem gemeindeeigenen Grundstück "Raiffeisenplatz" beschließt.




SCHULLEITERWECHSEL 1991

Nach fast 6 Jahren als Schulleiter wird Herr Gehbauer von der Grundschule Steinweiler verabschiedet. Frau Finck tritt nach den Herbstferien seine Nachfolge an.




NEUBAU DER SCHULE IN FRAGE GESTELLT

1993: Neubau der Grundschule erneut in der Schwebe, da im Dezember des Vorjahres bekannt wurde, dass das Kultusministerium keine Zuschüsse für die Grundschule in Steinweiler vergibt, da der Doppelhaushalt des Landes zum Zeitpunkt des Beschlusses der Ortsgemeinde bereits verabschiedet war.

1994: Februar: Der lang diskutierte Neubau der Grundschule ist in das Landesprogramm aufgenommen (vorgemerkter Landeszuschuss: 1060 000 DM). Die Landesregierung erteilt die Genehmigung zum vorzeitigen Baubeginn im Jahr 1994.




EINE NEUE GRUNDSCHULE WIRD GEBAUT

1995: Fünf Jahre nach Beginn der Diskussionen um die Grundschule wurden im Januar die Aufträge vergeben (Gesamtvolumen: 1 447 000 DM)
10.03.95: Erster Spatenstich
04.07.95: Richtfest
26.04.96: Einweihung des Neubaus
28.04.96: Tag der offenen Tür




SCHULLEITERWECHSEL 2003

Frau Bärbel Heppenheimer übernimmt im April die Schulleitung.




AUSSTATTUNG DER SCHULE MIT COMPUTERN

Im Rahmen einer Spende von der Zollverwaltung Ludwigshafen werden der Schule zehn ausgediente Rechner zur Verfügung gestellt. Dank der zeitintensiven Unterstützung von Herrn Moritz (damaliger Leiter des EDV-Bereichs der Verbandsgemeindeverwaltung Kandel) wird nun jeder Klassensaal mit je zwei internetfähigen PCs ausgestattet. Somit ist die GS Steinweiler die erste vernetzte Schule in der VG Kandel.




ENGAGEMENT ZUR ERHALTUNG DES KAISERDOMS ZU SPEYER

Die Grundschule Steinweiler beteiligt sich an der Jahresaktion „Die Pfalz läuft für den Dom“ des Sportbunds Pfalz und führt am 05.06.2004 im Rahmen eines Sport- und Spielfestes einen Spendenlauf für den Dom durch, an dem sich nahezu 100 Kinder beteiligen.

Mit ihrem sportlichen Engagement und der entsprechenden finanziellen Unterstützung der Sponsoren zählten die Läufer der Grundschule zu den fünf erfolgreichsten Schulen und wurden mit einer Replik der Kaiserkrone Konrads II ausgezeichnet. Am 1. Dezember trägt die Schulleitung im Rahmen einer Feierstunde in der Krypta des Kaiserdoms die Grundschule Steinweiler in das Buch der 1000 Spender ein, das im Dom eingemauert und dort für die Nachwelt erhalten wird.




INTERNETAUFTRITT LANCIERT

Im Februar 2014 wird die offizielle Website der Schule unter www.gs-steinweiler.de aufgeschaltet.




RAUMNOT

Seit dem Schuljahr 2003/04 reichen die Räume in der Grundschule nicht mehr aus, der Mehrzwecksaal muss als 5. Klassensaal genutzt werden.

In den Schuljahren 2006/07 und 2015/16 müssen zur Deckung des Raumbedarfs zusätzlich Container angemietet und auf dem Schulhof aufgestellt werden.










GS Steinweiler
Kontakt

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